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Hans Fähnle skizziert ein Selbstporträt, 1927. Graphitstift auf Papier. Sammlung Galerie Fähnle.

 

Porträts,

wie geht denn das?

Workshop mit Studierenden der Freien Kunstschule Stuttgart e.V.

 

Nach einer aufregenden Mal-Performance mit Mila Saskia Falmbigl am gestrigen Sonntag (17. Juli) folgen in dieser Woche weitere Mal- und Zeichen-Aktivitäten in der Galerie Fähnle:

 

Am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag (19. – 21. Juli, jeweils vormittags) werden sich mehrere Überlinger Schulklassen unter Anleitung von Studierenden der FKS dem Thema Porträt widmen. Rund 100 Schüler haben sich angemeldet, um mit den Stuttgarter Studenten prüfende Blicke auf Köpfe und Gesichter zu richten und mit Stift und Farbe Porträts entstehen zu lassen.

 

Der Mitkurator und Initiator des Workshops, Hansjörg Straub, heißt zuschauende Gäste willkommen.

 

 

Dienstag 19. Juli 2016:

Die Vorbereitungsklasse für Sprachanfänger der Gewerbeschule Überlingen übt sich unter Anleitung von Sebastian Lorenz im Porträtzeichnen (Fotos Hansjörg Straub)

Mila Saskia Falmbigl, farbICH, Performance in der Galerie Fähnle am 17. Juli 2016

 

 

           

Mila Saskia Falmbigl malte im Ausstellungssaal

        

     

farbICH

Performance mit Mila Saskia Falmbigl

 

 

Sonntag 17. Juli 2016 | 14:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mila Saskia Falmbigl verwandelte den Ausstellungssaal unserer Galerie in ein temporäres Atelier. Die junge Künstlerin ließ uns an einem ebenso ungewöhnlichen wie spannenden Malprozess teilhaben: Ihr Bild entstand nicht vor der Staffelei, nicht auf der Leinwand. Nein, sie malte auf Haut und Haar und Kleidung! Als „lebende Leinwand“ hatte sie für diese Performance Herrn Walter Sorms gewonnen.

 

Die Künstlerin hat den Malprozess in einem eigenen Projekt erdacht und entwickelt. Das Publikum erlebte „hautnah“, wie das dreidimensionale „Objekt“ in Farbe gesetzt wurde und ganz zuletzt zum zweidimensionalen Bild ausreifte: Porträt-Malerei der besonderen ›art‹.

 

Mehr dazu auf der Website der Künstlerin: www.saskia-art.com .  unter "AKTUELL"

 

Das vollständige Programm der Sommerausstellung finden Sie unter TERMINE.

Der Bericht über die Vernissage von Erwin Niederer im SÜDKURIER

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… was z.B. die Malerei anbelangt, Du kannst

ermessen, was es heißt, wenn ich Dir gestehe,

ich weiß nicht das Was und das Wie.

Ich weiß nur, daß es sich um keinen Impressionismus

und keinen Expressionismus und um keine neutrale

oder objektive Schönheit von Farbe und Form dreht,

es dreht sich einzig darum, unsere Situation

sichtbar zu machen und der Schwerpunkt liegt wohl

im Menschlichen und nicht im Artistischen…

 

Brief vom 19. Mai 1937 an seinen Bruder Ernst.

Hans Fähnle. Selbstporträt-Studien o. J. | Ausschnitt | Privatbesitz … Ich werd mich jetzt aber dann wieder mehr auf Porträt verlegen, das hab ich eigentlich immer sehr vernachlässigt… am 12. Februar 1932 aus seinem Hofheimer Atelier an die Eltern

Die menschliche Figur und das Porträt sind in Hans Fähnles Werk von Anfang an vertreten. Und immer wieder überprüft er sich im Selbstbildnis. Bereits im zweiten Jahr an der Stuttgarter Akademie entsteht das selbstbewusste Fleiner Selbstporträt (1923) mit Vater und Mutter im Hintergrund, das ihm so wichtig schien, dass er es sich an die Berliner Akademie nachschicken ließ (Seite 4 im Katalog 2013).

 

Sehr früh sind auch Familienmitglieder, Kinder oder Malerfreunde seine Motive in Malerei und Zeichnung - einzeln, als Paar oder Gruppe. Die Bemerkung in einem Brief von 1932 über seine Vernachlässigung des Porträts klingt daher wenig überzeugend. Vielmehr finden sich Bildnisse in all seinen Werkphasen, oftmals unbeachtet auf Bildrückseiten.

 

Bis in die letzten Monate seines Lebens schildert Hans Fähnle die eigene Person in Selbstbildnissen und dokumentiert schonungslos sein gesundheitliches Befinden und den körperlichen Verfall. Porträts und Selbstporträts illustrieren einerseits verschiedene Stationen von Hans Fähnles Biografie. Andererseits lassen sich an seinen Bildnissen die anhaltende Suche nach künstlerischer Steigerung und die Verdichtung des malerischen Ausdrucks durch verstärkte Abstraktion wunderbar verfolgen.

 

Eine Besonderheit unserer Sommerausstellung 2016 ist die Mitwirkung der Freien Kunstschule Stuttgart (FKS) und ihrer Studierenden. Hinreichender Anlass dafür sind das 70. Jahr ihres Bestehens und die Tatsache, dass Hans Fähnle zu den Schulgründern und Dozenten gehörte. Die Werke von Studierenden der FKS füllen eine Ausstellungswand und zeigen den selbstbewußten Umgang heutiger Künstler mit dem Thema Porträt . Durch den unmittelbaren Sichtbezug im Ausstellungsraum treten diese Bilder in einen spannenden Dialog mit Hans Fähnles Gemälden.

 

 

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Hans Fähnles Palette. Foto Caesar 2009.

Seit Ernst Fähnle das Galeriegebäude 1969 auf dem seeseitigen Hang des elterlichen Grundstücks errichten ließ und es mit dem in Überlingen zusammengetragenen, künstlerischen Nachlass seines Bruders Hans ausstattete, hat sich scheinbar wenig verändert. Das war vor nunmehr vier Jahrzehnten. Doch die Zeit ist nicht spurlos an dem Grundstück, dem Bauwerk und der Sammlung vorübergegangen.

 

„Stell Dir vor, es gibt eine spannende,

qualitätvolle Kunstsammlung

in einem maßgeschneiderten Gehäuse

- und keiner geht hin!“

 

Dieses wenig ermutigende Motto für die Galerie Fähnle gibt noch die Stimmung im Jahr 2009 wieder. Doch schon die zahreichen Kontakte zu interessierten Überlingern, Institutionen und Fachleuten im folgenden Jahr 2010 ließen erkennen, dass der damalige Zustand kein Dauerzustand werden durfte. Es war höchste Zeit, sich des wertvollen künstlerischen Erbes anzunehmen.

 

Inzwischen hat sich Aufbruchstimmung breit gemacht, die jedoch nicht darüber hinweg täuschen kann, dass noch viele unerledigte Aufgaben auf den jungen Förderverein warten. Wie heißt es so treffend: "Es gibt viel zu tun, packen wir es an!" Wir freuen uns daher über Jeden, der unser Tun mit Gedanken und Taten unterstützen möchte, damit die Galerie mit Hans Fähnles Werk eine feste Größe in Überlingens Kulturleben bleibt.

 

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