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Heinrich Kübler, ohne Titel (Schlossplatz Stuttgart) 1946 | Foto Caesar

 

 

 

FREIE KUNSTSCHULE STUTTGART

 

1946 – 2016

70 JAHRE WIEDERAUFNAHME

DES LEHRBETRIEBS

 

Ausstellung 17. November 2016 – 18. Dezember 2016

in den Räumen der FKS Stuttgart Bottroper Straße 42-44

 

Das Gemälde von Heinrich Kübler ist nicht nur Sinnbild für den Wiederaufbau der kriegszerstörten Stuttgarter Innenstadt. Es steht stellvertretend für den künstlerischen Neubeginn der aus Krieg und Gefangenschaft Heimgekehrten und besonders für die Gründung der Freien Kunstschule Stuttgart durch Hans Fähnle und seine Künstlerfreunde.

Nach der Kooperationsausstellung in der Galerie Fähnle reist nun ein Teil der Bilder von Überlingen nach Stuttgart. Mit vielen anderen Exponaten erinnert die Jubiläumsausstellung der FKS an die Wiederaufnahme des Lehrbetriebs vor 70 Jahren.

 

Seien Sie herzlich willkommen zur Vernissage am Donnerstag 17. November 2016 um 19 Uhr.

Entdecken Sie Hans Fähnle und seine Künstlerfreunde an ihrer ehemaligen Wirkungsstätte, einige ihrer ersten Schülerinnen sowie Werke der heutigen Schülergeneration.

 

 

Freie Kunstschule Stuttgart | 1946 - 2016 | 70 Jahre Wiederaufnahme des Lehrbetriebs | Ausstellungsflyer
2016.11.17. FKS 70 Jahre. Einladung. Fly[...]
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Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein

       Zeit: Samstag 12. November 17:45 Uhr

       Ort:  Galerie Fähnle  Goldbacher Straße 70

 

     Siegmund Kopitzki liest

    Nachdenken über Kunst und Künstler

© Kopitzki

 

 

Der Kulturredakteur Siegmund Kopitzki hat sich für zwei Essays entschieden, die ein Kunstthema enthalten. Ein Text beschäftigt sich mit dem Kunstkritiker Martin Walser. In Überlingen gab es vor einigen Jahren eine Ausstellung über den Sammler Walser, dazu entstand dieser Text. Der zweite, eben erschienene Essay widmet sich dem Höri-Künstler Bruno Epple. Aber nicht der Maler steht im Mittelpunkt der Betrachtung, sondern der Plastiker Epple, der den Ton liebt.

 

 

Siegmund Kopitzki wurde 1951 in Lauenburg/Polen in geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte und Politik an den Universitäten Konstanz und Sussex (Brighton/GB) arbeitete er zunächst als Lehrer, danach als freier Journalist. Seit 1988 ist er Redakteur beim SÜDKURIER. Sein Arbeits- und Themenfeld ist die Kunst, aber auch die Literatur. Kopitzki gehört der Jury des Überlinger Bodensee-Literaturpreises an. Etliche Buchtitel sind unter seinem Namen erscheinen. Gemeinsam mit seiner Frau Waltraut Liebl hat er 2014 die Konzils-Anthologie Die Gans ist noch nicht gebraten herausgegeben.

 

Der Förderverein freut sich mit Ihnen auf den abendlichen Lesegenuss in der Galerie. Inmitten von Hans Fähnles Bilderwelt erwartet Sie die literarische Begegnung mit Martin Walser und Bruno Epple - zwei »Große vom See«.

 

Mit herzlichen Grüßen

Hannes Ingerfurth

 

P.S. Bruno Epple fühlt sich gesundheitlich so gut wiederhergestellt, dass er seinen Besuch angekündigt hat.

 

 

 

    24. Oktober 2016 im SÜDKURIER:

 

"Galerie Fähnle wird beim kunstsinnigen Publikum immer bekannter"

                           

    Bitte beachten Sie den ausführlichen Beitrag von Hanspeter Walter unter Medien.

 

Freitag 21. Oktober 2016:

Um 19:00 Uhr stieg "weißer Rauch" über der Galerie Fähnle auf! Die versammelten Mitglieder hatten ihren neuen/alten Vorstand gewählt -siehe unter AKTUELL.

Hans Fähnle. Drei Köpfe 1955 | Foto: Langenbacher/ABK Stuttgart 2010

 

 

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V.

lädt ein zur Finissage der Sommerausstellung 2016:


»lCH, FÄHNLE–Selbst-Erkundungen «

 

Sonntag 23. Oktober 2016

ab 11:00 Uhr


Galerie Fähnle | Überlingen | Goldbacher Straße 70

 

 

 

 

    »ICH, FÄHNLE – Selbst-Erkundungen«

 

Ein erfolgreicher Ausstellungs-Sommer mit mehr als 350 Besuchern in der Galerie Fähnle geht zu Ende. Zuletzt noch hat Dr. Jochen Goetze, der den Maler als Familienmitglied erlebte, höchst anschaulich vorgetragen, dass es sich bei Hans Fähnles Selbstporträts zumeist um »Selbst-Erkundungen« handelt.


Die maskenhaften »Drei Köpfe« von 1955 haben die Ausstellung sehr bereichert. Sie konnten jedoch nur gezeigt werden, weil Prof. Volker Schaible, Leiter des Instituts für Konservierungswissenschaften an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart das Gemälde mit seinen Studierenden zuvor restauriert hat. Jan Christoph Goetze aus München verdankt der Förderverein für diesen Aufwand eine großzügige Spende, ebenso der Wüstenrot Stiftung für das unbetitelte und rätselhafte Rückseitenbild »Mann Kind Frau« von 1956.


Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt Sie herzlich ein, die Ausstellung am Sonntag 23. Oktober ab 11:00 Uhr in heiterer Atmosphäre und bei anregenden Gesprächen ein letztes Mal »selbst zu erkunden«.


Mit herzlichen Grüßen
Hannes Ingerfurth
1. Vorsitzender Förderverein Galerie Fähnle e.V.

 

 

 

 

Hans Fähnle | Bombennacht (Ausschnitt) 1955 | Privatbesitz | Foto. Sommerfeld/Konstanz

 

 

 

 

 

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein

zum Vortrag von Dr. Jochen Goetze:

 

PHYSIOGNOMIE UND ABSTRAKTION

Zu den Personendarstellungen Hans Fähnles

 

Sonntag 16. Oktober 2016 um 15:00

 

Galerie Fähnle | Überlingen | Goldbacher Straße 70

 

Die Galerie ist von 14:00 bis 17:00 geöffnet

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

    Physiognomie und Abstraktion

 

Hans Fähnles Selbstdarstellungen dienten weniger der Selbstdarstellung als vielmehr der Selbsterkundung. Zwei Linien lassen sich auch durch seine stilistische Entwicklung hindurch verfolgen: die portraithafte Auseinandersetzung mit der eigenen Physiognomie und die typisierte Darstellung des eigenen Leidens und Zweifelns in einem erzählenden Umfeld als Inszenierung. Während seine Personendarstellungen einem bereits in den 1920er Jahren entwickelten Typus bis hin zur vollkommenen Abstraktion der 60er Jahre folgen, entwickelte Hans Fähnle die bereits in den 40er Jahren gefundene Eigendarstellung als Leidens- und Schmerzensmann nur geringfügig weiter. (Dr. Jochen Goetze/Heidelberg)

 

Wir wünschen Ihnen spannende "Erkundungen" mit dem

Historiker Dr. Jochen Goetze, der Hans Fähnle noch persönlich erlebt hat.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Hannes Ingerfurth

1. Vorsitzender Förderverein Galerie Fähnle e.V.

 

HF Dunkle Halbfigur 1965

Zur Erinnerung:

 

Noch bis zum 6. November sind in der Jubiläumsausstellung der Kunststiftung Hohenkarpfen zwei Gemälde von Hans Fähnle zu sehen. Sie hängen in prominenter Nachbarschaft zu Malerfreunden und Zeitgenossen wie Franz Frank, Wilhelm Geyer, Alfred Lehmann, Peter Jakob Schober oder Jakob Bräckle. Gönnen Sie sich einen Ausflug in die aussichtsreiche Landschaft am Hohenkarpfen und den Besuch einer beispielhaften Präsentation Südwestdeutscher Malerei - vielleicht mit einer kunsthistorischen Führung mit Museumsleiter und Kurator Dr. Stefan Borchardt, immer mittwochs um 17:00 Uhr.

 

Oswald Burger liest. Foto Siemensmeyer 12.06.2016

 

 

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein

zur Lesung mit Oswald Burger:

 

   

ALBERTO GIACOMETTI – Ein Portrait

 

von James Lord, Übersetzung Bernhard Reitz

       

Sonntag 2. Oktober 2016 | 15:00 Uhr

 

Galerie Fähnle | Überlingen | Goldbacher Straße 70

Die Galerie ist von 14:00 bis 17:00 geöffnet

 

 

 

 

 

 

 

Aus dem Klappentext des Buches:

Der amerikanische Schriftsteller James Lord sitzt Anfang der 60er Jahre seinem Freund, dem Bildhauer und Grafiker Alberto Giacometti, Modell. In den gemeinsamen Sitzungen nimmt nicht nur sein eigenes Portrait Gestalt an, sondern auch die Person des Künstlers erscheint in einem immer deutlicheren Licht. Giacomettis Zweifel, seine Ängste und Aggressionen beschreibt James Lord auf einfühlsamste Weise. Ein außergewöhnliches Portrait des Künstlers und ein einmaliger Einblick in die Entstehung seines Werks.

 

Erleben Sie eine ebenso kunstvolle wie fesselnde Lesung mit dem Forscher

für Überlinger Zeitgeschichte und Literaturveranstalter Oswald Burger.

 

 

Bitte werfen Sie noch einen Blick auf die letzten Veranstaltungen dieses Jahres in der Galerie Fähnle.

 

Hinweis: Die Lesung mit Bruno Epple am 9. Oktober muss leider ausfallen, da der Autor erkrankt ist. Wir wünschen ihm baldige Genesung.

 

 

Mit herzlichen Grüßen

Hannes Ingerfurth

1. Vorsitzender Förderverein Galerie Fähnle e.V.

 

 

 

 

Hans Fähnle. Mann und Frau hockend, o. J. Privatbesitz

            

 

 

 

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein:

 

Zum Vortrag von Dr. Ulrike Niederhofer

       

Sonntag 18. September 2016 | 15:00 Uhr

 

 

Galerie Fähnle | Überlingen | Goldbacher Straße 70

 

 

Die Galerie ist von 14:00 bis 17:00 geöffnet

 

>>>>>>Anfahrt und Parken<<<<<<

 

 

 

 

        

         

         ›Zwiegespräch mit dem ICH‹

            Selbstporträts in der Kunstgeschichte

          Dr. Ulrike Niederhofer

 

 Die Mit-Kuratorin der diesjährigen Sommerausstellung ›ICH, FÄHNLE‹ erläutert in ihrem Lichtbild-Vortrag die verschiedenen Funktionen des Selbstporträts und geht der Frage nach, wie sich diese Funktionen mit der Entwicklung des Selbstporträts über die Jahrhunderte hinweg verändern. Dabei werden auch immer wieder Brücken zu den Selbstporträts von Hans Fähnle geschlagen und damit aufgezeigt, wie vielfältig Hans Fähnle diese Themengattung ausgestaltet hat. 

 

Im Rahmen unserer Sommerausstellung bieten wir Ihnen in den nächsten Monaten

zahlreiche weitere  Veranstaltungen – seien Sie immer willkommen.

 

 

Mit herzlichen Grüßen

Hannes Ingerfurth

1. Vorsitzender Förderverein Galerie Fähnle e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tag des offenen Denkmals 2016

Sonntag 11. September 2016

 

Gemeinsam Denkmale erhalten

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. läd ein:

 

Galerie, Garten, Fernsicht, Gebäude und Ausstellung sind von 14:00 bis 17:00 geöffnet.

 

>>>>>> ANFAHRT UND PARKEN <<<<<<<<<

 

 

Die Galerie Fähnle – Rettung mit vereinten Kräften
 

Eine Sachgesamtheit von besonderer Bedeutung (§12 Denkmakschutzgesetz B.-W.)

 

1969 errichtete Ernst Fähnle das Galeriegebäude für den künstlerischen Nachlass seines Bruders Hans Fähnle (1903-1968). Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude wurde 2012 mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz saniert.


Der hoch am Hang platzierte, kubische Baukörper besticht mit seiner markanten Schlichtheit und einem strengen Raumprogramm mit Ausstellungssaal, Depot und Nebenraum.


Die umfangreichen Werke des Künstlers reichen von impressionistischen Blumenbildern und Landschaften bis hin zu expressiven, surrealen und abstrakten Motiven. Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. präsentiert jährlich eine Sommerausstellung, 2016 mit dem Titel „Ich, Fähnle – Selbstinszenierungen“. Eine Besonderheit ist dieses Mal die Mitwirkung der Freien Kunstschule Stuttgart e.V. und ihrer Studierenden. Anlass sind das 70. Jahr ihres Bestehens und Hans Fähnles Rolle als Schulgründer und Dozent.

 

Seien Sie herzlich willkommen zu Besichtigung und Führung!

Hans Fähnle. 4½ Figuren mit ocker Hund (Maskerade?). 1947. (Ausschnitt). Öl auf Malpappe, 73 x 103 cm. Privat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Volker Caesar führt durch die Ausstellung

 

 

 

 

 

ICH, FÄHNLE  Selbst-Inszenierungen

 

 

 

Sonntag 4. September 2016 | 14:00 Uhr

 

Galerie Fähnle | Überlingen | Goldbacher Straße 70

Die Galerie ist von 14:00 bis 17:00 geöffnet

 

 

 

 

    Porträts – mit und ohne Gesicht

 

   Selbstporträts und Porträts beflügeln unsere Fantasie, unsere Mutmaßungen über vermeintliche Charakterzüge der Dargestellten, ihre soziale Stellung, ihre Gefühle, Vorlieben oder Schwächen. Noch mehr wird unsere Fantasie herausgefordert, wenn bei der Inszenierung der Dargestellte selbst nicht anwesend ist, oder durch Übermalung bis zur Unkenntlichkeit überformt wurde. Volker Caesar möchte einige „Nebenwege“ der Porträtkunst vorstellen und zitiert aus Hans Fähnles Briefen Bemerkungen zu seiner Beschäftigung mit der Porträtmalerei.

 

 

Im Rahmen unserer Sommerausstellung bieten wir Ihnen in den nächsten Monaten zahlreiche weitere  Veranstaltungen – seien Sie immer willkommen.

 

Hans Fähnle skizziert ein Selbstporträt, 1927. Graphitstift auf Papier. Sammlung Galerie Fähnle.

 

 

 

Porträts,

wie geht denn das?

Workshop mit Studierenden der Freien Kunstschule Stuttgart e.V.

 

Nach einer aufregenden Mal-Performance mit Mila Saskia Falmbigl am Sonntag 17. Juli folgten vom 19. bis 21. Juli weitere Mal- und Zeichen-Aktivitäten in der Galerie Fähnle:

 

Mehrere Überlinger Schulklassen beschäftigten sich unter Anleitung von Studierenden der FKS mit dem Thema Porträt. Rund 100 Schüler hatten sich angemeldet, um mit den Stuttgarter Studenten prüfende Blicke auf Köpfe und Gesichter zu richten und mit Stift und Farbe Porträts entstehen zu lassen.

 

Dienstag 19. Juli 2016:

Die Vorbereitungsklasse für Sprachanfänger der Gewerbeschule Überlingen übt sich unter Anleitung von Sebastian Lorenz im Porträtzeichnen (Fotos Hansjörg Straub)

Mila Saskia Falmbigl, farbICH, Performance in der Galerie Fähnle am 17. Juli 2016

 

 

           

Mila Saskia Falmbigl malte im Ausstellungssaal

        

     

farbICH

Performance mit Mila Saskia Falmbigl

 

 

Sonntag 17. Juli 2016 | 14:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mila Saskia Falmbigl verwandelte den Ausstellungssaal unserer Galerie in ein temporäres Atelier. Die junge Künstlerin ließ uns an einem ebenso ungewöhnlichen wie spannenden Malprozess teilhaben: Ihr Bild entstand nicht vor der Staffelei, nicht auf der Leinwand. Nein, sie malte auf Haut und Haar und Kleidung! Als „lebende Leinwand“ hatte sie für diese Performance Herrn Walter Sorms gewonnen.

 

Die Künstlerin hat den Malprozess in einem eigenen Projekt erdacht und entwickelt. Das Publikum erlebte „hautnah“, wie das dreidimensionale „Objekt“ in Farbe gesetzt wurde und ganz zuletzt zum zweidimensionalen Bild ausreifte: Porträt-Malerei der besonderen ›art‹.

 

Mehr dazu auf der Website der Künstlerin: www.saskia-art.com .  unter "AKTUELL"

 

Das vollständige Programm der Sommerausstellung finden Sie unter TERMINE.

Der Bericht über die Vernissage von Erwin Niederer im SÜDKURIER

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

… was z.B. die Malerei anbelangt, Du kannst

ermessen, was es heißt, wenn ich Dir gestehe,

ich weiß nicht das Was und das Wie.

Ich weiß nur, daß es sich um keinen Impressionismus

und keinen Expressionismus und um keine neutrale

oder objektive Schönheit von Farbe und Form dreht,

es dreht sich einzig darum, unsere Situation

sichtbar zu machen und der Schwerpunkt liegt wohl

im Menschlichen und nicht im Artistischen…

 

Brief vom 19. Mai 1937 an seinen Bruder Ernst.

Hans Fähnle. Selbstporträt-Studien o. J. | Ausschnitt | Privatbesitz … Ich werd mich jetzt aber dann wieder mehr auf Porträt verlegen, das hab ich eigentlich immer sehr vernachlässigt… am 12. Februar 1932 aus seinem Hofheimer Atelier an die Eltern

Die menschliche Figur und das Porträt sind in Hans Fähnles Werk von Anfang an vertreten. Und immer wieder überprüft er sich im Selbstbildnis. Bereits im zweiten Jahr an der Stuttgarter Akademie entsteht das selbstbewusste Fleiner Selbstporträt (1923) mit Vater und Mutter im Hintergrund, das ihm so wichtig schien, dass er es sich an die Berliner Akademie nachschicken ließ (Seite 4 im Katalog 2013).

 

Sehr früh sind auch Familienmitglieder, Kinder oder Malerfreunde seine Motive in Malerei und Zeichnung - einzeln, als Paar oder Gruppe. Die Bemerkung in einem Brief von 1932 über seine Vernachlässigung des Porträts klingt daher wenig überzeugend. Vielmehr finden sich Bildnisse in all seinen Werkphasen, oftmals unbeachtet auf Bildrückseiten.

 

Bis in die letzten Monate seines Lebens schildert Hans Fähnle die eigene Person in Selbstbildnissen und dokumentiert schonungslos sein gesundheitliches Befinden und den körperlichen Verfall. Porträts und Selbstporträts illustrieren einerseits verschiedene Stationen von Hans Fähnles Biografie. Andererseits lassen sich an seinen Bildnissen die anhaltende Suche nach künstlerischer Steigerung und die Verdichtung des malerischen Ausdrucks durch verstärkte Abstraktion wunderbar verfolgen.

 

Eine Besonderheit unserer Sommerausstellung 2016 ist die Mitwirkung der Freien Kunstschule Stuttgart (FKS) und ihrer Studierenden. Hinreichender Anlass dafür sind das 70. Jahr ihres Bestehens und die Tatsache, dass Hans Fähnle zu den Schulgründern und Dozenten gehörte. Die Werke von Studierenden der FKS füllen eine Ausstellungswand und zeigen den selbstbewußten Umgang heutiger Künstler mit dem Thema Porträt . Durch den unmittelbaren Sichtbezug im Ausstellungsraum treten diese Bilder in einen spannenden Dialog mit Hans Fähnles Gemälden.

 

 

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Hans Fähnles Palette. Foto Caesar 2009.

Seit Ernst Fähnle das Galeriegebäude 1969 auf dem seeseitigen Hang des elterlichen Grundstücks errichten ließ und es mit dem in Überlingen zusammengetragenen, künstlerischen Nachlass seines Bruders Hans ausstattete, hat sich scheinbar wenig verändert. Das war vor nunmehr vier Jahrzehnten. Doch die Zeit ist nicht spurlos an dem Grundstück, dem Bauwerk und der Sammlung vorübergegangen.

 

„Stell Dir vor, es gibt eine spannende,

qualitätvolle Kunstsammlung

in einem maßgeschneiderten Gehäuse

- und keiner geht hin!“

 

Dieses wenig ermutigende Motto für die Galerie Fähnle gibt noch die Stimmung im Jahr 2009 wieder. Doch schon die zahreichen Kontakte zu interessierten Überlingern, Institutionen und Fachleuten im folgenden Jahr 2010 ließen erkennen, dass der damalige Zustand kein Dauerzustand werden durfte. Es war höchste Zeit, sich des wertvollen künstlerischen Erbes anzunehmen.

 

Inzwischen hat sich Aufbruchstimmung breit gemacht, die jedoch nicht darüber hinweg täuschen kann, dass noch viele unerledigte Aufgaben auf den jungen Förderverein warten. Wie heißt es so treffend: "Es gibt viel zu tun, packen wir es an!" Wir freuen uns daher über Jeden, der unser Tun mit Gedanken und Taten unterstützen möchte, damit die Galerie mit Hans Fähnles Werk eine feste Größe in Überlingens Kulturleben bleibt.

 

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Wir sind gespannt auf Ihre Vorschläge und Anregungen.