Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein:

 

Finissage und Sommerfest

 

Sonntag 30. Juli 2017 um 14:00 Uhr

 

Hansjörg Straub im Gespräch mit Till Rimmele | Foto: Brigitte Caesar

 

 

Liebe Freunde der Galerie Fähnle!

 

 Am kommenden Sonntag 30. Juli endet unsere Sommerausstellung. In den Bildwerken von Hans Fähnle und dem jungen Fotografen Till Rimmele aus Überlingen konnten Sie Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten bei der künstlerischen Beschäftigung mit gemalten, fotografierten oder gezeichneten Verlorenen Söhnen entdecken.

 

 

Werfen Sie am Sonntagnachmittag einen letzten Blick auf die spannende Gegenüberstellung. Bringen Sie gerne Ihre Freunde mit zur Finissage, die wir mit einem kleinen Sommerfest ausklingen lassen wollen. Und nebenbei sollen Sie erfahren, was in der Galerie Fähnle nach der Sommerpause zu sehen sein wird.

 

Wir erwarten Sie ab 14:00 Uhr in der Galerie Fähnle in der Goldbacher Straße 70.

 

 

Ein Foto-Rückblick auf die Veranstaltungen der vergangenen Wochen

mit zahlreichen Gästen und den Akteuren

Julika Hing - Till Rimmele - Bruno Epple - Johannes Beller - Ulrike Niederhofer - Hansjörg Straub - Volker Caesar.

Allen Gäste herzlichen Dank für das Interesse

und den Akteuren für ihr persönliches Engagement.

 

 

PARKEN bei Ihrem Galeriebesuch  >>>  Bitte das Foto anklicken

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein:

 

Hans Fähnle: Der Verlorene Sohn

Till Rimmele: Verlorene Söhne

 

Kuratorenführung durch die Ausstellung mit Hansjörg Straub

 

Sonntag 16. Juli 2017 um 15:00 Uhr

 

Galerie Fähnle, Goldbacher Straße 70, Überlingen

 

Foto Till Rimmele

 

In seiner Führung wird Hansjörg Straub, der gemeinsam mit Ulrike Niederhofer die Konzeption der diesjährigen Sommerausstellung erarbeitet hat, den Zusammenhang des biblischen Textes mit seinen literarischen Bearbeitungen beleuchten. Darüber hinaus stehen die künstlerische Bearbeitung des Themas durch Hans Fähnle und Till Rimmeles aktueller fotografischer Blick auf „Verlorene Söhne“ in den Kriegsgebieten am Rande Europas im Fokus seines Gangs durch die Ausstellung.

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. heißt Sie herzlich willkommen.

 

Die Galerie ist am 16. Juli von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

 

Noch ein Hinweis:

Am Sonntag 23. Juli 2017 ist die Galerie Fähnle wegen des Überlinger Promenadenfests geschlossen.

Am Sonntag 30. Juli 2017 endet die Ausstellung mit einem Sommerfest, Beginn 14:00 Uhr.

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein:

 

Der Verlorene Sohn – ein existenzielles Bildthema

Spurensuche in Hans Fähnles Briefen

 

Ein Gang durch die Ausstellung mit Volker Caesar

Sonntag 25. Juni 2017 um 15:00 Uhr

Galerie Fähnle, Goldbacher Straße 70, Überlingen

 

 

 

Hans Fähnle, Verlorener Sohn 1966, Foto Langenbacher

 

 

… Van Gogh fiel mir ein und sein guter Bruder Theo und es geht uns wohl noch scheußlicher, wir haben nicht einmal mehr unsere Privattragik, sondern schwimmen in einem breiten Kollektivstrom von Blut … Die kleine ‚breite‘ Passion, die ich für Dich angefangen, ist nun in’s Stocken geraten. Auch hab ich nur noch ganz kleine Bröckelchen Lithokreide, meine Fingerspitzen sind wund davon.

 

12. Juni 1944, Hans Fähnle aus Russland an seinen Bruder

 

 

 

Wiederholt sieht sich Hans Fähnle Lebenssituationen der Verlorenheit und Ausweglosigkeit ausgesetzt. Schon in jungen Jahren beeinträchtigt ihn eine rätselhafte Krankheit. Nach 1933 muss er um seine Existenz als freier Maler fürchten. Als Soldat erlebt er in Russland (Zitat 1944) diesen furchtbaren Krieg der Gewalttätigen und Irrsinnigen und kehrt, wie viele andere, traumatisiert zurück. Verbindet Hans Fähnle deshalb das Bildthema vom ‚Verlorenen Sohn‘ mit entscheidenden Phasen des eigenen Lebensweges? Seine zahlreichen Briefe laden zu einer Spurensuche ein.

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. heißt Sie herzlich willkommen.

 

Die Galerie ist am 25. Juni von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein:

 

Bruno Epple liest Eigenes

 

Sonntag 18. Juni 2017 um 15:00 Uhr

 

in der Galerie Fähnle, Goldbacher Straße 70, Überlingen

 

Bruno Epple 2015 in der Galerie Fähnle | Foto H. Ingerfurth

 

 

 

 

Bruno EppleMaler und Schriftsteller, Träger des Bodensee-Literatur­preises der Stadt Überlingen und für sein künstlerisches und literarisches Schaffen vielfach ausgezeichnet, erweist der Galerie Fähnle erneut die Ehre einer Lesung. Er liest Überraschendes aus seinem vielgestaltigen Prosawerk – als Loblied auf die Kunst.

 

 

 

»Was für ein Glück, dass es diesen Dichter gibt! Er macht aus einer Welt, die alles andere als heil ist, eine schönere Welt. Und das ohne zu fälschen. Insofern hat die Welt Glück gehabt, dass sie ihn hervorgebracht hat. Die Welt kann sich gratulieren zu diesem Dichter, der auch als Maler ein Dichter ist.« Martin Walser 

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. heißt Sie herzlich willkommen.

 

Die Galerie ist am 18. Juni von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein:

 

Kuratorenführung mit Dr. Ulrike Niederhofer

 

Pfingstsonntag 4. Juni 2017 um 15:00 Uhr

in der Galerie Fähnle, Goldbacher Straße 70, Überlingen

 

Hans Fähnle. Verlorener Sohn 1958. Foto Dr. Haasemann

 

 

Die Kunsthistorikerin Dr. Ulrike Niederhofer ist seit Herbst vergangenen Jahres Vorsitzende des Fördervereines und hat gemeinsam mit Hansjörg Straub die Konzeption der diesjährigen Sommerausstellung erarbeitet: Hans Fähnle - Der Verlorene Sohn — Till Rimmele - Verlorene Söhne. Zeitgenössische Kriegsfotografie und die Frage nach der Bedeutung des biblischen Gleichnisses vom Verlorenen Sohn in unserer heutigen Zeit werden im Mittelpunkt der Führung stehen. Begegnen Sie den beiden Künstlern und freuen Sie sich auf persönliche und kundige Erläuterungen durch die Kuratorin der Doppelausstellung.

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. heißt Sie herzlich willkommen.

 

 

 

Die Galerie ist am 4. Juni von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – Über Dokumentarfotografie

24 Besucher_Innen waren der Einladung in die Galerie Fähnle gefolgt.

Johannes Beller referierte in seinem Vortrag in der Galerie Fähnle Überlingen über die Aufgaben und Wirkung, den Informations- und Wahrheitsgehalt der Dokumentarfotografie. Noch Jahrzehnte nach ihrer Erfindung im Jahr 1839 wurde ihr dokumentarische Beweiskraft  zugeschrieben. Das änderte sich im 20. Jahrhundert mit der Medialisierung der Politik und der gleichzeitig eintretenden Politisierung der Medien.

In seiner Auseinandersetzung mit den Arbeiten Till Rimmeles in dieser Ausstellung bestätigte der erfahrene Fotograf Johannes Beller die notwendige Seriosität der gezeigten Fotografien. Den Betrachtern bleibt dennoch die Verantwortung, sich so weit es möglich ist, über die Hintergründe des Gezeigten zu informieren.  

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein:

 

Vortrag Johannes Beller: Das Bild als Zeuge

 

Sonntag 28. Mai 2017 um 15:00 Uhr

In der Galerie Fähnle, Goldbacher Straße 70, Überlingen

 

"Blickkontakt" | Foto Johannes Beller

 

 

 

 

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

 

 

 

Der Überlinger Johannes Beller ist seit sechs Jahren Vorsitzender des Fotoclubs Überlingen. Seit seiner frühen Jugend fotografiert er unverändert passioniert und verfolgt ebenso interessiert die Entwicklung der Fotografie der letzten Jahrzehnte in ihrer öffentlichen Wirkung.

 

 

„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – dieser Satz mag auf die meisten Dokumentarfotografien zutreffen. Aber ob ihre Bildaussage unseren Erwartungen an Objektivität gerecht werden kann, muss in Frage gestellt werden.

 

In seinem Vortrag zur Dokumentarfotografie gibt Johannes Beller neben einem historischen Abriss auch einen Überblick über Position und Glaubwürdigkeitskrise der aktuellen Dokumentarfotografie im Gefüge der Kunst-, Unterhaltungs- und Informationsbranche.

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. heißt Sie herzlich willkommen. Lassen Sie sich von einem kundigen Fachmann über aktuelle Tendenzen der Dokumentarfotografie berichten und erleben Sie zugleich unsere Doppelausstellung von Hans Fähnle und Till Rimmele.

 

Die Galerie ist am 28. Mai von 14:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

 

Die Sommerausstellung 2017 ist eröffnet

 

Vernissage mit jungen Künstlern

und mehr als fünfzig Gästen

 

Den Bericht über die Vernissage im SÜDKURIER finden Sie hier.

 

Fotogalerie der Ausstellung siehe unter AKTUELL

 

Öffnungstermine und Veranstaltungen siehe unter TERMINE

 

 

Hans Fähnle Der Verlorene Sohn Bilder und Zeichnungen

 

Till Rimmele Verlorene Söhne Fotografie

 

 

 

Vernissage am Freitag 12. Mai 2017 um 18:00 Uhr

 

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. hat für seine Sommerausstellung ein Thema gewählt, mit dem sich Maler, Bildhauer und Zeichner über Generationen auseinandergesetzt haben: Der Verlorene Sohn. Die eindringlichen Szenen des biblischen Gleichnisses haben Dürer oder Rembrandt ebenso angeregt wie Auguste Rodin, Giorgio de Chirico, Max Beckmann, Ernst Barlach, Max Slevogt, Hans Meid und so auch Hans Fähnle. In den 1930er Jahren malte Fähnle erstmals die Szene der Rückkehr des Verlorenen Sohns. Während der folgenden Jahrzehnte bis zu seinem Lebensende griff er dieses Motiv immer wieder auf.

 

In eindringlichen Fotos lässt uns Till Rimmele die Verlorenen Söhne unserer Tage erleben. Der in Überlingen geborene Kunststudent und Fotograf begegnete jungen Söldnern und Kämpfern in heutigen Kriegsgebieten und hielt ihr Handeln und ihre Betroffenheit in ungewöhnlichen Blickwinkeln und Details fest. Diese wichtige Facette aus Rimmeles fotojournalistischer Arbeit soll in unserer Ausstellung mit Fähnles Malerei „ins Gespräch“ kommen. Und natürlich sollen auch die Kuratoren und unsere Gäste mit Till Rimmele ins Gespräch kommen.

 

Die Kuratoren Dr. Ulrike Niederhofer und Hansjörg Straub führen in die Ausstellung ein. Der Fotograf Till Rimmele wird anwesend sein.

 

Ende der 1920er Jahre spitzt sich die Weltwirtschaftskrise zu. Am 28. August 1928 schreibt Hans Fähnle aus Berlin an seinen Vater: „… wie man oft kämpft um das Primäre seiner Existenz und welche Opfer man dabei bringt, hast [Du] wohl auch im Leben erfahren…“ Und wenig später: „Immerhin ist Berlin eine moderne sehr lebendige Stadt, in der man viel lernen kann und dazu bin ich ja hier. …“

Nur drei Tage danach, am 31. August 1928, erlebt Berlin die Uraufführung von Bert Brechts Dreigroschenoper mit der Musik von Kurt Weill. Als junges Gesangstalent hat die Abiturientin Julika Hing noch vor wenigen Tagen in der Rolle von Mackie Messers Frau Polly auf der Bühne der Überlinger Waldorfschule gestanden. Ausschnitte aus Brechts dramatisch-kraftvollem Musiktheater will uns Julika Hing in die Galerie bringen:

Musik einer Verlorenen Tochter.

 

Freuen Sie sich mit uns auf Freitag 12. Mai 2017.

Herzlich willkommen in der Galerie Fähnle!

 

Zur Vernissage am 12. Mai 2017 singt Julika Hing in der Galerie Fähnle:
Vita Julika Hing 2017.pdf
PDF-Dokument [668.5 KB]

 

Flyer und Plakat der Sommerausstellung 2017

Zum Herunterladen bitte pdf anklicken

Der Flyer zur Ausstellung 2017: Hans Fähnle: Der Verlorene Sohn - Till Rimmele: Verlorene Söhne
2017 FLYER. Verlorener Sohn - Verlorene [...]
PDF-Dokument [1.0 MB]
Das Plakat zur Ausstellung 2017: Hans Fähnle: Der Verlorene Sohn - Till Rimmele: Verlorene Söhne
2017 PLAKAT. Verlorener Sohn - Verlorene[...]
PDF-Dokument [744.0 KB]

Das vollständige Programm der Sommerausstellung

finden Sie unter TERMINE.

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