Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein

 

Hans Fähnle und Eva Tripp – Der Maler und die Tänzerin

 

Herbstausstellung in der Galerie Fähnle

Goldbacher Straße 70 in Überlingen

29. September bis 1. Dezember 2018

 

 

„… Eva Stäbler [Eva Tripp] hat neulich hier getanzt. Sehr gut, sie macht sich ungeahnt, hoffe es gibt sich mal, daß Du sie auch mal sehen kannst. …“

                             Brief Hans Fähnles vom 13. März 1940 aus Stuttgart an seinen Bruder Ernst

 

 

2013 meldete sich Herr Carsten Tripp telefonisch aus Berlin und berichtete von zahlreichen Gemälden und Grafiken Hans Fähnles im Nachlass seiner Mutter Eva Tripp. Sie habe gewünscht, dass die Bilder nach ihrem Tod nach Überlingen zurückkehren sollten. 2013/2014 übergab Carsten Tripp dem Förderverein Galerie Fähnle e.V. dieses Konvolut als Dauerleihgabe. In der Sammlung der Galerie Fähnle befand sich bereits ein großes Gemälde mit dem bedeutungsvollen Titel »Der Antrag«. Hans Fähnle hat es im letzten Jahr vor seinem Tode gemalt. Zwei mit dem geheimnisvollen Antrag korrespondierende Gemälde aus dem Nachlass Eva Tripp - nun ist ein Antrags-Trio daraus geworden - machen die inhaltliche Deutung keineswegs leichter.

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. präsentiert den wertvollen Nachlass erstmals zusammenhängend der Öffentlichkeit. Die Ausstellung wird durch Privatleihgaben und Werke aus der eigenen Sammlung der Galerie Fähnle reizvoll ergänzt. Fähnles biografisches Netzwerk, prägende Malorte und Bildthemen sowie persönliche Befindlichkeiten gewinnen an Kontur. Beziehungen und Einflüsse auf Bildfindungen bergen immer noch viele Rätsel und dürfen die Fantasie beflügeln.

 

Die Öffnung der Ausstellung ist jeweils mit Führungen verbunden.

Die ersten Führungstermine sind

                                      Samstag 29. September 15:00 Uhr

                                      Sonntag  30. September 11:00 Uhr

Weitere Termine finden Sie in Kürze auf unserer Website unter TERMINE.

 

Die Anmeldung von Gruppen zum Ausstellungsbesuch ist willkommen, auch außerhalb der Öffnungszeiten.

Bitte nehmen Sie sich telefonisch Kontakt zu uns auf:

07472-3957 (Volker Caesar) oder 07551-948823 (Hannes Ingerfurth)

Oder schreiben Sie uns eine E-Mail: info@galerie-fähnle-freunde.de

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. freut sich auf Ihren Besuch.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Volker Caesar und Hannes Ingerfurth

 

 

Bitte lassen Sie uns ggf. wissen, ob Sie zukünftig über die Aktivitäten des Fördervereins Galerie Fähnle e.V. informiert werden wollen.

Gerne nehmen wir Ihre Mailadresse in den Verteiler auf.

 

Das vollständige Programm der Galerie Fähnle

finden Sie unter TERMINE.

 

Sehr geehrte Besucher, liebe Freunde der Galerie Fähnle!

 

Unsere Sommerausstellung "WEGE ZUR ABSTRAKTION" ist zu Ende gegangen. Bei der Finissage am 29. Juli hatte Sie noch einmal Gelegenheit, die Werke von Fähnle, Bissier und Beck zu betrachten und zu vergleichen, wie unterschiedlich die Wege zur Abstraktion der drei Künstler waren. Wir danken herzlich für Ihre zahlreichen Besuche und freuen uns auf ein Wiedersehen in der Galerie Fähnle, Goldbacher Straße 70.

 

Nach der Sommerpause möchten wir Ihnen eine neue Hängung präsentieren, bei der die Werke einer Dauerleihgabe im Mittelpunkt stehen. Um diese Bilder Hans Fähnles ranken sich viele Geschichten. Davon wollen wir erzählen. Wir werden Sie rechtzeitig von der neuen Hängung informieren.

 

Folgenden Vorträge aus unserer Sommerausstellung 2018

stehen Ihnen für eine NACHLESE zur Verfügung:

 

Hansjörg Straub: Weltsprache Abstraktion

Eine pdf-Datei finden Sie auf dieser Website unter

"Förderverein > Förderverein AKTIV"

<<< Bitte klicken Sie auf das nebenstehende Bild

 

 

Dr. Barbara Lorenzer: Vier Wegbereiter der modernen Kunst.

Eine pdf-Datei finden Sie auf dieser Website unter

"Förderverein > Förderverein AKTIV"

<<< Bitte klicken Sie auf das nebenstehende Bild

 

WO PARKEN SIE bei Ihrem Galeriebesuch? Bitte Foto anklicken: 

 

 

Fotos der Sommerausstellung

Wege zur Abstraktion: Fähnle - Beck - Bissier

 

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein: Musik kommt zur Kunst

 

 

»Akkordarbeit«

Gypsy-Jazz in der Galerie Fähnle

 

Samstag 14. Juli 2018 um 18:00 Uhr

Galerie Fähnle - Goldbacher Straße 70 - Überlingen

 

Die Gruppe »Akkordarbeit«, drei junge Reutlinger Musiker, hat sich dem Gypsy-Jazz verschrieben. Erleben sie die temperamentvollen Akkordarbeiter Sofian Aggar, Simon Leube und Leon Welker am kommenden Samstag in der Galerie Fähnle. Mit zwei Gitarren, einer Geige und ihren Stimmen begeistern sie ihr Publikum:

Gypsy-Jazz vom Feinsten! 

 

 >>> Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr!

 

Seien Sie herzlich willkommen in der Galerie Fähnle.

 

 

 

Hans Fähnle. Würfelhäuser (Stuttgart) 1965. Foto Barbara Lorenzer

 

 

 

 

 

 

Vortrag Hansjörg Straub

Weltsprache Abstraktion

 

Sonntag 15. Juli 2018 um 11:00 Uhr

Galerie Fähnle-Goldbacher Straße 70-Überlingen

 

Der letzte Vortrag im Rahmen der Sommerausstellung 2018

Hansjörg Straub: Weltsprache Abstraktion

 

Sonntag 15. Juli 2018 um 11:00 Uhr

Galerie Fähnle - Goldbacher Straße 70 - Überlingen

 

 

Seit Mitte der Fünfziger Jahre dominierte die Abstraktion viele Ausstellungen moderner Kunst in Europa und Amerika, wurde gar zur „Weltsprache“ verklärt.

 

Zum Abschluss der Vortragsreihe geht Hansjörg Straub, der gemeinsam mit Ulrike Niederhofer die diesjährige Sommerausstellung Wege zur Abstraktion in der Galerie Fähnle kuratierte, der Geschichte der Abstraktion in der Bildenden Kunst nach. Er spricht von den großen Ausstellungen der Nachkriegszeit, aber auch von der Wahrnehmung dieser Kunst in Überlingen.

 

Bitte beachten Sie: Der Vortrag wurde auf 11:00 Uhr vorverlegt!

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. heißt Sie herzlich willkommen.

 

 

Förderverein Galerie Fähnle e.V.

Galerie Fähnle

Goldbacher Straße 70

88662 Überlingen

Horst J. Beck. o. Titel 1985 | Foto: Hansjörg Straub

 

 

 

 

 

 

 

 

Vortrag Dr. Thomas Weber:

Horst J. Beck und die neue Musik

 

Sonntag 08. Juli 2018 um 15:00 Uhr

Galerie Fähnle - Goldbacher Straße 70 - Überlingen

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein:

 

Vortrag im Rahmen der Sommerausstellung 2018: Wege zur Abstraktion

Dr. Thomas Weber: Horst J. Beck und die neue Musik

 

Sonntag 08. Juli 2018 um 15:00 Uhr

Galerie Fähnle - Goldbacher Straße 70 - Überlingen

 

Bildende Künstler lassen sich ebenso wie Komponisten von ihren Nachbardisziplinen faszinieren. Der Maler Horst J. Beck, der von 1959 bis zu seinem Tod 2006 am Bodensee lebte, war ein großer Musikliebhaber. Mit klassischer Musik konzentrierte er sich bei seiner Arbeit, mit Neuer Musik setzte er sich seit 1945 intensiv auseinander, war regelmäßiger Gast der „Donaueschinger Musiktage“.

 

Der Referent Thomas Weber präsentiert Beispiele der Komponisten Luigi Nono, Karlheinz Stockhausen und Krzysztof Penderecki, zeigt die malerischen Korrespondenzen in den Bildern Becks. Wo finden sich auf Bildern Becks die musikalische Pause oder der helle Ton? Wie klingt das warme Rot bei der Berührung mit der harten Linie?

 

Zum Vortrag hören Sie Musikbeispiele der drei Komponisten und sehen die Bilder Becks, die in der Sommerausstellung der Galerie Fähnle gezeigt werden.

 

Dr. Thomas Weber ist Musikliebhaber und ein Freund der Familie Beck. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Werk Horst J. Becks.

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. heißt Sie herzlich willkommen.

 

 

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info@galerie-fähnle-freunde.de

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Hans Fähnle. Gelbes Kruzifix, Detail. Foto Lorenzer

 

 

 

Vortrag Dr. Barbara Lorenzer

 

Vier Wegbereiter

der modernen Kunst

 

 

Sonntag 1. Juli 2018 um 15:00 Uhr

Galerie Fähnle - Goldbacher Straße 70 - Überlingen

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein:

 

Vortrag im Rahmen der Sommerausstellung 2018: Wege zur Abstraktion

Dr. Barbara Lorenzer: Vier Wegbereiter der modernen Kunst

 

Sonntag 1. Juli 2018 um 15:00 Uhr

Galerie Fähnle - Goldbacher Straße 70 - Überlingen

 

Kannte Hans Fähnle Paul Gauguins „Selbstbildnis mit gelbem Kruzifix“ (1890) als er 60 Jahre später selbst sein „Gelbes Kruzifix“ malte? Barbara Lorenzer stellt diese eher hypothetische Frage, die aber wohl angesichts Hans Fähnles umfassenden kunstgeschichtlichen Interesses zu bejahen sein dürfte.

 

In ihrem Vortrag beleuchtet Barbara Lorenzer die Werke sich gegenseitig schätzender Künstler, deren Lebenswege sich begleiteten oder kreuzten. Diese Vier Wegbereiter der Moderne spielen eine entscheidende Rolle in den verschiedenen Theorien über die Grundlagen der modernen Kunst. Der Umbruch, der zu einer neuen Denk- und Malweise im 20. Jahrhundert führte, kündigte sich bereits im 19. Jahrhundert an. In Paris begegneten sich Georges Seurat (1859-1891), den Picasso den wissenschaftlichen Impressionisten nannte, und Paul Gauguin (1848-1903), wichtiger Impulsgeber für den nahenden Expressionismus. Die beiden anderen Exponenten waren Vincent van Gogh (1853-1890), Julius Maier-Graefe sah in ihm den christlichen Expressionisten, und Paul Cézanne (1839-1906), den Gauguin als den großen Konstrukteur bezeichnete.

 

Wir wünschen Ihnen spannende Einblicke in das Kunstgeschehen des ausgehenden 19. Jahrhunderts und seine Auswirkung auf die unterschiedlichen „Wege zur Abstraktion“.

 

Seien Sie herzlich willkommen in der Galerie Fähnle.

 

 

Förderverein Galerie Fähnle e.V.

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Horst J. Beck. o. Titel 1985 | Foto: Hansjörg Straub

 

 

 

 

 

 

 

 

Vortrag Dr. Thomas Weber:

Horst J. Beck-Sensibilität und Kraft

 

Sonntag 24. Juni 2018 um 15:00 Uhr

Galerie Fähnle - Goldbacher Straße 70 - Überlingen

 

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein

 

Vortrag im Rahmen der Sommerausstellung 2018: Wege zur Abstraktion

Dr. Thomas Weber: Horst J. Beck - Sensibilität und Kraft

 

Sonntag 24. Juni 2018 um 15:00 Uhr

Galerie Fähnle - Goldbacher Straße 70 - Überlingen

 

Horst J. Beck kam 1959 an den Bodensee und fand mit seiner Frau Christa seine Heimat in Überlingen. Er arbeitete vielseitig und produktiv, begann als Maler schon früh mit Experimenten in Richtung Abstraktion, gestaltete seit 1958 Glasfenster in den Kirchen von Stockach, Radolfzell, Seefelden, Andelshofen und Hödingen. 

 

Thomas Weber vermittelt in seinem Vortrag, mit welcher Sensibilität der Künstler seine Bildinhalte fand und mit welchen Techniken er seine Ideen so kraftvoll umsetzte. Lassen Sie sich überraschen von einem Überlinger Künstler, der für sich selbst höchste Anforderungen bei der Umsetzung ins Kunstwerk stellte und auf der anderen Seite nur wenig Anspruch auf „Tagesruhm“ forderte. 

 

Dr. Thomas Weber ist ein Freund der Familie Beck und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Werk Horst J. Becks.

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. heißt Sie herzlich willkommen.

 

 

Förderverein Galerie Fähnle e.V.

Galerie Fähnle

Goldbacher Straße 70

88662 Überlingen

 

 

Noch ein Hinweis:

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Faltblatt zur Ausstellung 2018: Wege zur Abstraktion
Faltblatt. Wege zur Abstraktion. 2018.pd[...]
PDF-Dokument [805.1 KB]

 

Nächste Veranstaltung in der Galerie Fähnle:

 

Bitte beachten Sie, dass die Kuratorenführung mit Dr. Ulrike Niederhofer

 

am SAMSTAG 16. Juni um 15:00 stattfindet.

 

Am SONNTAG 17. Juni ist die Ausstellung wie gewohnt von 15:00 bis 17:00 geöffnet.

 

 

Vortrag

 

Dipl. Psych. Hermann Freund

Hans Fähnles Kunstwerke - 

Ein Manifest des Scheiterns?

 

Sonntag 10. Juni 2018 um 15:00 Uhr

in der Galerie Fähnle

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hans Fähnle. Selbstbildnis 1967. Foto: Julia Langenbacher ABK Stuttgart. Sammlung Galerie Fähnle

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein:

 

Vortrag im Rahmen der Sommerausstellung 2018: Wege zur Abstraktion

Dipl. Psych. Hermann Freund:

Hans Fähnles Kunstwerke - ein Manifest des Scheiterns? 

 

Sonntag 10. Juni 2018 um 15:00 Uhr

Galerie Fähnle - Goldbacher Straße 70 - Überlingen

 

Wir sind gewohnt, dass Kunstwerke von Kunsthistorikern und Historikern besprochen werden. Am kommenden Sonntag wird uns jedoch eine ganz andere Fachdisziplin Hans Fähnles späte Arbeiten vorstellen: Hermann Freund wird Fähnles Bilder mit dem Blick des Psychologen betrachten.

 

... Das Scheitern als künstlerischer Prozess. Entscheidend für das Verständnis von Fähnles Kunst scheint sein biografischer Hintergrund: Einerseits seine Kriegserlebnisse geprägt von Erfahrungen nicht integrierbarer Destruktion und andererseits sein kreatives Schaffen an der Front. In diesem ungeheuren Spannungsfeld entwickelt sich die Kunst Fähnles. Und doch ist sie gleichzeitig überschattet von der Angst eines letztendlichen Scheiterns. Die Angst, dass das Destruktive siegt und nicht durch eine absolute und unzerstörbare Realität erhalten bleibt.

 

Dazu folgende Ergänzung:

Angesicht der menschenverachtenden Brutalität von Naziherrschaft und Krieg schien Deutschland jeglichen kulturellen Anspruch verloren zu haben. Theodor W. Adorno brachte es 1949 mit seinem vieldiskutierten Satz auf den Punkt: „Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch.“ Schon 1944 schrieb Hans Fähnle seinem Bruder Ernst diesen drastischen Aufschrei: „ … immer wieder die Enttäuschung betr. Dauer dieses Auflösungsprozesses einer verfaulten Welt … Ich hab nur noch den Wunsch, daß die Dinge einem raschen Ende zutreiben. Ich fürchte sonst noch verrückt zu werden …“.

 

Erleben Sie in der Galerie Fähnle einen Nachmittag mit Einblicken in die unlösbare Verzahnung von Künstlerpersönlichkeit und Reflexion im malerischen Werk.

 

 

Förderverein Galerie Fähnle e.V.

Galerie Fähnle

Goldbacher Straße 70

88662 Überlingen

 

Julius Bissier. Foto: Toni Schneiders. Archiv Heimat- und Geschichtsvereins Hagnau e.V.

 

 

 

Vortrag Rudolf Dimmeler

Julius Bissier in Hagnau

 

Sonntag 3. Juni 2018 um 15:00 Uhr

in der Galerie Fähnle

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein:

 

Vortrag im Rahmen der Sommerausstellung 2018: Wege zur Abstraktion

Rudolf Dimmeler: Julius Bissier in Hagnau

 

Sonntag 3. Juni 2018 um 15:00 Uhr

Galerie Fähnle - Goldbacher Straße 70 - Überlingen

 

Rudolf Dimmeler ist Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Hagnau am Bodensee e.V.. Dank eingehender Beschäftigung mit dem Künstlerehepaar Julius und Lisbeth Bissier ist Herr Dimmeler prädestiniert, über das mehr als zwei Jahrzehnte dauernde Schaffen Julius Bissiers in Hagnau zu berichten.

 

Die Familie Bissier kam 1939 von Freiburg, wo sich Julius Bissier zunehmend vor den Repressalien der Nazis fürchtete, nach Hagnau. Für Bissier war es auch in Hagnau eine schwierige Zeit. Aus Angst vor den Nazis malte er nachts seine Tuschen und tags sogenannte Tarnbilder, führte die Buchhaltung der Weberei seiner Frau Lisbeth und spielte Cello. Bissier geriet künstlerisch in die Isolation, hatte aber intensiven freundschaftlichen Kontakt mit Künstlern, besonders mit Oskar Schlemmer.
Seine Frau Lisbeth bestritt mit ihrer Weberei den Lebensunterhalt der Familie. In der Hagnauer Zeit experimentierte Bissier mit verschiedenen Materialien und Techniken. Mit Beginn der 50er Jahre malte er Aquarelle und Miniaturen in Eiöltempera. Seine Ausstellungen ab 1958 brachten den großen Durchbruch zu internationaler Anerkennung.

 

Freuen Sie sich mit uns auf einen kunstvollen Nachmittag in der Galerie Fähnle.

 

Förderverein Galerie Fähnle e.V.

Galerie Fähnle

Goldbacher Straße 70

88662 Überlingen

 

 

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. lädt ein:

 

Vernissage der Sommerausstellung 2018

Wege zur Abstraktion - Hans Fähnle, Horst J. Beck, Julius Bissier

 

Donnerstag 17. Mai 2018 - 19:00 Uhr

Galerie Fähnle   Goldbacher Straße 70   88662 Überlingen

Hans Fähnle. Würfelhäuser Stuttgart 1965. Detail

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Vereinsmitglieder und Freunde der Galerie Fähnle,

 

 

wir würden uns sehr freuen, Sie bei der Eröffnung der Ausstellung

Wege zur Abstraktion - Hans Fähnle, Horst J. Beck, Julius Bissier

am Donnerstag 17. Mai um 19:00 in der Galerie Fähnle begrüßen zu dürfen.

 

Im 50. Todesjahr von Hans Fähnle stellt die Galerie Fähnle in ihrer Sommerausstellung ausgewählte Bildbeispiele aus seinem Spätwerk neben die abstrakten Bildwerke des international bekannten und lange in Hagnau lebenden Malers Julius Bissier und des in Überlingen 2006 verstorbenen Künstler Horst J. Beck. In der spannenden Gegenüberstellung sollen die unterschiedlichen Wege und ihre Auseinandersetzung mit der abstrakten Nachkriegskunst untersucht werden.

 

In die Ausstellung führen Ulrike Niederhofer und Hansjörg Straub ein. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

 

Wir hoffen auf ein zahlreiches Kommen und einen interessanten Austausch.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hansjörg Straub und Ulrike Niederhofer

 

 

WEGE ZUR ABSTRAKTION

 

Hans Fähnle  -  Horst J. Beck  -  Julius Bissier

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Galerie Fähnle,

 

 

Der Förderverein Galerie Fähnle e.V. zeigt in seiner Sommerausstellung vom 17. Mai bis 29. Juli 2018 Werke von drei Künstlern, die mit der Stadt Überlingen und dem Bodenseekreis in besonderer Weise verbunden sind. Thematisch eingegrenzt wurde die Auswahl der Arbeiten durch die sich in den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts etablierende Abstraktion als ein Standard der modernen Kunst. Die Ausstellung zeigt die unterschiedlichen Herangehensweisen der drei Künstler Hans Fähnle, Horst J. Beck und Julius Bissier.

 

Während im Lebenswerk Hans Fähnles das Ungegenständliche zunehmend mehr Raum einnahm und er in seinem Spätwerk eine stärker werdende Reduzierung für sich auslotete, behielt Horst J. Beck, der seit 1959 in Überlingen lebte, Anklänge des Gegenständlichen in seinen mehrheitlich abstrahierenden Arbeiten bei. Julius Bissier, der ab 1960 international bekannte und hoch geschätzte Maler, der lange Zeit in Hagnau lebte, malte nach 1930 fast nur noch ungegenständlich. Von der ostasiatischen Philosophie und Ästhetik beeinflusst, malte er stark reduzierte, abstrakte Kompositionen. Die Präsentation dieser drei Maler zeigt unterschiedliche Wege und überrascht durch Gegensätzliches aber auch Gemeinsames.

 

Diese Ausstellung wird unterstützt von der Kunst- und Kulturstiftung des Bodenseekreises.

 

Die Vernissage zur Ausstellung ist am Donnerstag, 17. Mai 2018 um 19:00 Uhr in der Galerie Fähnle, Goldbacher Straße 70, 88662 Überlingen. Zur Eröffnung sprechen die beiden Kuratoren der Ausstellung Ulrike Niederhofer und Hansjörg Straub.

 

Ausstellungsdauer: 17. Mai bis 29. Juli 2018

Öffnungszeiten: jeden Sonntag von 15 bis 17 Uhr und nach Vereinbarung

Galerie Fähnle | Goldbacher Straße 70 | 88662 Überlingen | www.galerie-fähnle-freunde.de

 

Öffnungszeiten und Termine von Sonderveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem Faltblatt oder der Terminliste unserer Homepage: TERMINE.

 

Faltblatt zur Ausstellung 2018: Wege zur Abstraktion
Faltblatt. Wege zur Abstraktion. 2018.pd[...]
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Plakat zur Ausstellung 2018: Wege zur Abstraktion
Plakat. Wege zur Abstraktion. 2018.pdf
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Sonderveranstaltung in der Städtischen Galerie Böblingen


Sonntag 25. März 2018 ab 15:00 Uhr

 

Städtische Galerie Böblingen ● Museum Zehntscheuer ● Pfarrgasse 2 ● 71032 Böblingen
www.staedtischegalerie.boeblingen.de    tel. 07031-669-1705

 

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
   Liebe Fähnle-Freunde,

 

im Rahmen der Jubiläumsausstellung »BILDGEWALT« zum 30. Geburtstag der Städti-schen Galerie Böblingen darf die Galerieleiterin Corinna Steimel eine weitere, bedeu-tende Schenkung vermelden: Insgesamt drei Gemälde des Stuttgarter Malers Hans Fähnle (1903-1968) werden von der Familie des Künstlers in den Besitz der Stadt Böblingen übergeben. Zwei dieser Bilder - Bombennacht und Apokalypse - sind bereits seit Herbst 2017 Bestandteil der aktuellen Jubiläumsausstellung.

 

Dieses bedeutsame Ereignis - im 50. Todesjahr des Malers und Grafikers - soll am 

 

Sonntag 25. März 2018 ab 15:00 Uhr

 

mit einer Nachmittagsveranstaltung gebührend gewürdigt werden. Alle Interessierten sind herzlich in die Städtische Galerie Böblingen eingeladen, um zusammen mit dem Kulturamtsleiter der Stadt Böblingen, der Galerieleitung sowie den Schenkern und Kennern von Hans Fähnles Lebenswerk vertiefende Einblicke zu gewinnen.

 

Am Ostermontag geht nach fünfmonatiger Laufzeit die Böblinger Jubiläumsausstellung »BILDGEWALT« zu Ende. Der Termin am 25. März ist eine hervorragende Gelegenheit, die gesamte Fülle der versammelten Galerieschätze noch einmal zu genießen. Ich freue mich, die Einladung nach Böblingen an die Kunst- und Fähnle-Freunde weitergeben zu dürfen.

Mit herzlichen Grüßen

 

Volker Caesar

 

 

 

 

 

Dieser kleine Bildausschnitt will Ihnen am 25. März

den Weg in die Städtische Galerie Böblingen weisen.

Mehr dürfen wir an dieser Stelle noch nicht verraten.

 

 

 

Eindrücke der Ausstellung in der Städtischen Galerie Böblingen:

 

BILDGEWALT - Darstellungen zwischen Wahn und Wirklichkeit

 

Noch zu sehen bis 2. April 2018

Weitere Informationen zur Ausstellung siehe unten, denn: Hans Fähnle ist auch dabei!

 

 

Liebe Freunde der Galerie Fähnle,

 

in der Galerie Fähnle ist das Ausstellungsjahr zu Ende gegangen. Weiter unten auf dieser Seite können Sie noch einmal in Bild und Text nachvollziehen, was der Förderverein 2017 alles geboten hat - oder was Ihnen vielleicht entgangen ist.

 

Am 16. Dezember fand unsere Jahreshauptversammmlung statt. Die Weichen für das Ausstellungsjahr 2018 sind gestellt. Am Programm ist in den „ruhigen“ Winterwochen noch viel zu tun - Sie wissen ja: Unsere Winterpause ist kein Winterschlaf!

 

Auf eindrucksvolle Begegnungen mit Hans Fähnles Werken müssen Sie in den Wintermonaten keineswegs verzichten. Ich möchte Sie insbesondere auf zwei Ausstellungen in unserer Region aufmerksam machen, in der Städtischen Galerie Böblingen und im Kunstmuseum der Stadt Albstadt.

 

Während des Ausstellungsaufbaus BILDGEWALT: links: Franz Frank-Proletarisches Altarbild 1928, rechts: Hans Fähnle-Bombennacht 1952: Foto Caesar

In Böblingen können Sie das mit Abstand größte Gemälde Hans Fähnles sehen, die „Bombennacht“, 147 x 238 cm. Das 1955 entstandene Bild zeigt, wie lange den Maler seine traumatischen Kriegserlebnisse verfolgt haben. Unverkennbar in der Körperhaltung versteckt er sein Selbstbildnis in einer angespannt wartenden Schicksalsgemeinschaft, die im Bombenkeller verharren muss. Fähnles  Gemälde (Bombennacht, Entzweites Paar, Apokalypse) hängen in Nachbarschaft von lebenslangen Malerfreunden wie Franz Frank oder Rudolf Müller. Eine gute Einstimmung auf die Böblinger Jubiläumsausstellung vermittelt der Kulturjournalist Dr. Rainer Zerbst. Nebenbei bemerkt: Es ist ein Genuss, Zerbsts Kulturblog regelmäßig zu verfolgen.

 

● Der Kulturblog von Rainer Zerbst: Besprechung der Ausstellung „Bildgewalt“

● Zerbst-Simschek Kulturkanal: "Bildgewalt", Zehntscheuer Böblingen: https://m.youtube.com/watch?v=HXSBvoUCGaw

 

In Albstadt erwartet Sie die Ausstellung „Menschensohn, Ecce Homo, Crucifixus – Christusbilder im 20. und 21. Jahrhundert“. Hans Fähnle ist dort mit einer großen Werkgruppe vertreten, 18 Originalzeichnungen seiner ‚Passion 1942‘, die eine ganze Ausstellungswand einnehmen. Liddy und Richard Schippert, enge Freunde Hans Fähnles, stifteten dem Museum diese originalen Blätter zusammen mit insgesamt 65 Handzeichnungen in den 1980er Jahren. In dem kleinen Ausstellungskatalog von 1990 schreibt der damalige Museumsleiter Adolf Smitmans:

 

Die Mitte dieser wertvollen Gabe bildet die „Passion“. Während Otto Dix außerhalb jeder Öffentlichkeit die Madonna, die Kreuztragung, die Auferstehung malte und Max Beckmann im Dachatelier des Amsterdamer Exils die Apokalypse zeichnete, formulierte der Soldat Fähnle Zeichnungen, die es erlauben, sie wegen der Entschiedenheit seines Engagements und wegen der radikalen Wahrheit der gefundenen künstlerischen Form neben diesen zu denken und zu nennen. Wer die Haßtiraden jener Zeit gegen „entartete Kunst“ kennt, sieht voller Verwunderung, wie schonungslos der Zeichner [Hans Fähnle] inmitten einer die individuelle Freiheit der Kunst hassenden Gesellschaft nur der eigenen, vom Wort der Bibel inspirierten Imagination vertraut. …

https://www.albstadt.de/Aktuelle-Ausstellungen

 

Lassen Sie sich die Betrachtung dieser bislang nur ein einziges Mal gezeigten Handzeichnungen Fähnles nicht entgehen und beachten Sie insbesondere den künstlerischen Dialog mit den benachbart hängenden Zeichnungen von Otto Dix. Außerdem präsentiert das Kunstmuseum noch die kleine Ausstellung „Maria Caspar-Filser L A N D S C H A F T E N”, die einen Bogen von der Schwäbischen Alb nach Italien schlägt.

 

Mit diesen Anregungen grüße ich herzlich im Namen des Fördervereins Galerie Fähnle e.V. und wünsche ein gesundes und kunstvolles Wiedersehen 2018 in der Galerie.

 

Volker Caesar

Das vollständige Programm der Galerie Fähnle

finden Sie unter TERMINE.

Fotogalerie der Ausstellungen siehe unter RÜCKSCHAU